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Was (fast) perfekt war

Beitragsbild Was perfekt war

Anzeige (Rezensionsexemplar)

Quinn und Graham sind unter ungewöhnlichen Umständen ein Paar geworden. Kennen gelernt haben sie sich, als sie ihre jeweiligen Partner in flagranti im Bett erwischten. Ein Jahr später sind Quinn und Graham verheiratet, ihr Liebesglück scheint perfekt. Bis acht Jahre später ein Problem auftaucht, das ihre Liebe zerstören könnte.

Was perfekt war ist mein mittlerweile drittes Buch von Colleen Hoover. Nach Nur noch ein einziges Mal habe ich die Autorin wirklich ins Herz geschlossen und bin von der Bandbreite an Geschichten, die sie ihren Leser*innen offeriert, schier begeistert. Was perfekt war nimmt sich wie viele ihrer Werke einem ernsten Thema an. Es geht um unerfüllten Kinderwunsch und wie sich dieser auf die Beziehung eines ansonsten glücklichen Ehepaars auswirkt.

Der Roman wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, Damals und Jetzt. Durch die Wahl dieses, sagen wir mal Stilmittels, ist Colleen Hoover eine meisterhafte Darstellung einer gleichzeitig aufkeimenden und zerfallenden Liebe gelungen. Während der Damals-Handlungsstrang die Anfänge von Quinn und Graham zeigt, geht es im Jetzt um die Thematik des unerfüllten Kinderwunsches. Der Schreibstil von Colleen Hoover macht es einem wieder sehr leicht, man fliegt förmlich durch die Geschichte und mag am liebsten gar nicht mehr aufhören. Wenn da nicht das ein oder andere Problem auf dem Weg liegen würde…

Was nicht perfekt war

Es ist schwierig, als Nicht-Betroffener darüber zu urteilen, ob das Verhalten einer betroffenen Person, in diesem Fall ist das Quinn, angebracht/übertrieben ist. Trotzdem muss ich sagen, dass mir in den Jetzt-Abschnitten das Verhalten von Quinn stellenweise auf die Nerven ging und ich beim Lesen nicht selten das Bedürfnis hatte, das Buch einfach zur Seite zu legen, weil es zu anstrengend wurde. Ich vermute, dass das durchaus die Intention der Autorin gewesen ist. Nicht das Beiseitelegen, doch eher die Art und Weise, wie sie Quinn darstellt. Dadurch ist es mir leider nicht schwer gelungen, mit der Heute-Quinn warm zu werden.

Fazit

Was perfekt war war mein erstes bold-Buch von Colleen Hoover und demnach stellt es inhaltlich eine gewisse Abweichung zu ihren sonstigen dtv-Büchern dar, die sich mehr im Richtung Jugendbereich bewegen. Die Veröffentlichung ist eine dramaturgische Meisterleistung mit starken Charakteren und einer wichtigen Thematik. Aufgrund der oben genannten Probleme, die ich beim Lesen hatte, ist das Buch für mich nur fast perfekt – was durchaus Jammern auf hohem Niveau ist. Deshalb kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen, wobei man sich gerade wegen der schwerwiegenden Rahmenhandlung überlegen sollte, ob man mit der Lektüre psychisch umgehen kann.

P.S.: Mit Das Ting habe ich einen weiteren bold-Titel rezensiert. Schaut gerne vorbei!


Zur Sache

TitelWas perfekt war
OT: All your perfects
AutorColleen Hoover
Aus dem Amerikanischen von Katarina Ganslandt
Verlagbold, ein Imprint von dtv
Erschienen25. Oktober 2019
Seiten304
PreisEUR 14,90

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